SUCHERGEBNISSE: 205
Chemie
Sekundarstufe II
Reaktionsgeschwindigkeit & chemisches Gleichgewicht
Reaktionsgeschwindigkeit
Datum:

Auf die Oberfläche kommt es an

Die Reaktionsgeschwindigkeit und der Zerteilungsgrad

17.03.2026
31620
40

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ID 31620

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David Weninger
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Die Idee dahinterPDF
M1

Verändert sich die Reaktionsgeschwindigkeit mit der Größe der Oberfläche?

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Kleine Holzspäne lassen sich schneller entzünden als ein dicker Holzstamm. Ein Medikament in Tablettenform löst sich langsamer im Magen auf als das gleiche Medikament in Pulverform. Die Oberfläche eines Feststoffes scheint einen Einfluss auf die Reaktionsgeschwindigkeit zu haben.

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Im Folgenden beantworten wir die Frage exemplarisch für die Bildung von Wasserstoff bei der Reaktion von Salzsäure mit Magnesium:

und erklären die Beobachtungen mit der sogenannten Stoßtheorie auf Teilchenebene.

Aufgaben

  1. Formulieren Sie eine Erwartung bezüglich der Geschwindigkeit der Reaktion von Magnesium mit Salzsäure, wenn man Oberfläche des Feststoffes vergrößert. 
  2. Schlagen Sie einen prinzipell geeigneten Versuch vor, ihre Erwartungshaltung zu prüfen und benennen Sie die wesentlichen Aspekte, die es zu beachten gilt.
  3. Führen Sie den versuch gemäß der Anleitung V1 durch und filmen Sie das Experiment dabei, um es nachfolgend auszuwerten.
  4. Werten Sie ihre Ergebnisse auch unter Verwendung von M2 aus.
M2

Die sogenannte Stoßtheorie

Modell zur Stoßtheorie an festen Oberflächen

Stoffe müssen zusammenkommen, um zu reagieren.
Auf Teilchenebene bedeutet dies, dass Atome, Ionen oder Moleküle zusammenstoßen müssen, damit Reaktionen stattfinden können.
Die meisten der Reaktionen, die wir betrachten, finden in einer Phase statt und an ihnen sind dann entweder nur Gase oder Lösungen beteiligt.

Wenn sich Reaktanten aber in unterschiedlichen Phasen befinden, wenn also zum Beispiel einer der Stoffe eine Flüssigkeit und der andere ein Festkörper ist, ist die Reaktion auf ihre Grenzflächen beschränkt.

Vergrößert man die Oberfläche des Feststoffes, so finden auf Teilchenebene die Zusammenstöße, die für eine Reaktion notwendig sind, häufiger statt.

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Modell des Versuchs auf Teilchenebene im Vergleich3

Hinweise:

  • der blaue Hintergrund im vereinfachten Modell soll zeigen, dass es sich um eine Lösung handelt, in der die Ionen frei beweglich sind. Eine zusätzliche Darstellung der Wassermoleküle als Teilchen würde die Abb. überfrachten.
  • Die Wasserstoff-Ionen (H+) sind demzufolge hier nicht als Oxonium-Ionen (H3O+) dargestellt

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Auf die Oberfläche kommt es an
Die Reaktionsgeschwindigkeit und der Zerteilungsgrad
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